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Frage 13 · Welche Risiken entstehen?

Kann ich Bildern und Videos noch trauen?

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Nicht mehr ohne Weiteres. KI erzeugt heute Bilder, Stimmen und Videos, die von echten kaum zu unterscheiden sind. Vertrauen entsteht künftig weniger durch das Bild selbst als durch die Quelle, die es verbreitet.

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Früher galt ein Foto als Beweis. Heute reichen wenige Sekunden Sprachaufnahme, um eine Stimme nachzubilden, und einige Fotos für ein glaubwürdiges Video. Betrüger nutzen das, etwa für Anrufe mit der Stimme eines Familienmitglieds oder für gefälschte Videocalls, in denen ein angeblicher Chef eine Überweisung anordnet.

Technische Erkennung hilft nur begrenzt, weil Fälschungen und Erkennungswerkzeuge sich gegenseitig verbessern. Manche Anbieter versehen KI-Bilder mit unsichtbaren Wasserzeichen, und der AI Act verlangt eine Kennzeichnung bestimmter KI-Inhalte. Wirksamer sind einfache Gewohnheiten: Bei überraschenden oder aufwühlenden Inhalten zuerst die Quelle prüfen. Bei Geldforderungen am Telefon auflegen und selbst zurückrufen. Mit der Familie ein Codewort vereinbaren.

Eine Nebenwirkung ist heikel: Wenn alles gefälscht sein kann, lässt sich auch Echtes als Fälschung abtun.

Wenn Bilder lügen können, wird die Quelle zum Beweis.
Merksatz

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